Zurück zu Törns

Channel Crossing

Ein anspruchsvoller und spannender Törn, beginnend im Herzen des britischen Segelsports, über den Kanal nach Frankreich zu den Austernbänken und den Kanalinseln mit ihrer besonderen Herausforderung an die Navigation und das Passage Planning bei Tidenhübe bis zu 10 m, Strömen bis zu 9kn, overfalls & races, … und somit ein erlebnisreicherTörn.
Unser Ausgangshafen ist Portsmouth. Erst wenn wir zurückkommen – hoffentlich bei Nacht –  werden wir eine Nachtansteuerung erleben, die die volle Konzentration und vor allem auch eine genaue Vorbereitung verlangt. Noch sind wir zu Beginn des Törns und als ersten Schlag werden wir Cowes ansteuern. Nachdem wir uns wieder mit Tide und Strömungen vertraut gemacht haben, legen wir nach dem Zentrum in einem der Yachtrclubs an. Cowes beherbergt viele international bekannte Segelschulen und Ausrüster. Und wir erkunden das erste englische Pub.
Der nächste Tag soll uns in den größten natürlichen Hafen der Welt führen: Poole.  Auch wenn der Ort nichts Besonderes bietet, so ist die Einfahrt in dieses Revier ein Erlebnis. Wir nutzen die Zeit, um uns auf die erste Überquerung des Ärmelkanals vorzubereiten.
Passage planning: Alles was wir zu Hause überlegt haben, können wir über Bord schmeißen. Jetzt kennen wir die Wetterbedingungen und können eine aktuelle Planung machen, die uns zur richtigen Zeit an den richtigen Ort führt. Klingt oft einfach, ist es aber nicht.  Abgesehen davon, dass sich die verfügbaren Unterlagen zu den Tidenzeiten und Hafenöffnungen auf unterschiedliche Zeitzonen beziehen (BST, DST, FST, UTC), bergen auch  die unterschiedlichen Referenzorte (Dover, Cherbourgh, Portsmouth,…) ihren Reiz.
In Frankreich angekommen, schwärmen wir aus um die französische Lebensart zu entdecken.
Jetzt warten die berühmten Strömungen von Alderney und dem Cap de la Hauge auf uns. Spätestens jetzt wird jedem klar, dass es ohne penible Vorbereitung kein schöner Tag wird und die Ankunft in Guersey, zu einer Zeit in der wird noch in  den Hafen einlaufen können, von guter Planung und Berechnung abhängt. Es ist ein seglerisches Highlight mit diesen Strömungen zu  navigieren und sich den Herausforderung des süd-westlichen Armelkanals zu stellen. Beeindruckende Tidenhübe, atemberaubende Ausblicke und zauberhaft blühende Natur, beeinflusst durch den warmen Golfstrom, der für sonnig-mediterranes Klima sorgt, verstärken unsere Überzeugung, das richtige Revier gewählt zu haben.

Ob wir Jersey ansteuern können, hängt vom Wetter ab. Wir können auch zurück nach England segeln und dort im Solent noch „the british way of sailing“zu genießen.

Es ist nun das zweite Mal in diesem Törn, dass wir an den berühmten  Needles vorbei segeln. Hier sind die Strömungen, die overfalls und races  besonders ausgeprägt und fordern exaktes navigieren. Sobald wir den Solent wieder erreicht haben, gilt es sich zwischen Lymington und Yarmouth zu entscheiden.   Wir wählen Lymington für unsere nächste Übernachtung. Vorbei an den noblen Yachtclubs und der Fähranlagestelle erreichen wir den Town Quay. Mitten im Herzen von Lymington, neben den Pubs, dem „Kings Head Inn“, wo die englische Traditionskost „Fish´n Chips“ ausgezeichnet zubereitet wird und dem „Boat House Cafe“, das niemand zum Frühstück versäumen sollte.

Die restliche Zeit im Solent eröffnet noch unzählige Segelerlebnisse: sei es die Ansteuerung von Bucklers Hard, die Erkundung des Hamble Rivers oder das Erleben des pulsierenden Southampton mit dem River Itchen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen